Verbotene Geschichten

Und ich bin mir sicher, dass ich niemandem mehr auf diese Weise vertrauen kann. Das ist nicht dieses Vertrauen, das mit Ehrlichkeit zu tun hat. Es ist ein anderes Vertrauen. Es hat nichts damit zu tun, ob man sich anlügt oder nicht, es ist was viel Tieferes, etwas, das man erst versteht wenn man es fühlt und selbst dann nicht das gleiche ist, weil das Gefühl zwischen zwei Menschen so individuell ist, dass es nichts Vergleichbares dazu gibt. Es ist eine Art von Vertrauen, das mit Kennen zu tun hat. Ein Kennen, das mit Verbundenheit zu tun hat. Und die hat viel mit Zeit zu tun. Wenn wir jemandem nicht vertrauen, dann liegt es manchmal daran, dass wir ihn gut kennen. Ich könnte dir von dem Menschen erzählen und was ich von ihm kenne. Ich könnte dir von Zeit erzählen. Von Dankbarkeit. Nicht nur von Momenten, sondern vor allem vom Warten. Ich könnte dir erzählen, warum man mir manchmal nicht vertraut. Oder von der Tiefe und wo sie hinführt. Aber was nützt das? Keiner versteht was zwei Menschen für sich haben. Wie sollst du es dann verstehen? Du, der es nicht mal verstehen will.
Ich habe so viel über diese Verbundenheit zu erzählen, so viel. Und ich tue es gerne. Man muss eine Geschichte nicht immer verstehen, es reicht schon, sie sich einfach gern anzuhören. Bei dir wäre jedoch jedes sorgfältig gewählte Wort vergeudete Zeit. Und eigentlich macht mir das nichts aus. Ich weiß nur einfach manchmal nicht, warum das nicht meine Geschichte sein darf.

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Cap ou pas cap?

Von Luftschokolade kann man ruhig doppelt so viel essen wie sonst, denn die besteht ja zur Hälfte aus Luft. Und wenn ich ganz lange schlafe, dann sterbe ich hoffentlich früher, weil ich dann ja „weniger vom Tag habe“. Ich bin depressiv, also esse ich ganz viel Schokolade und schlafe lang. Was sagen sie dazu Professor T.? Den kleinen Rest des Tages möchte ich mich gerne vor wigglende Tornados stellen und sie anbrüllen. Was, was willst du, los, komm schon. Feigling. Komm doch her! Das soll ne Spirale sein? Ich zeig dir mal wie das geht! Dann drehe ich eine wunderschöne Pirouette und tanze im Regen mit dem Wirbelsturm. Bedauerlicherweise sind hier keine Tornados, denen ich die Stirn bieten könnte, also tue ich es bei anderen Dingen. Ey. Du… Tasse! Du willst mich mit Kaffee bekleckern, ja? Denkst wohl, du bist was besseres, als der Plastikbecher, hm? Das soll also schon voll sein? Du arrogantes Gefäß, ich zeig dir mal wie das geht, guck mal wie voll ICH werden kann. Und dann trinke ich. Ich finde, das ist fast genauso, wie einen Tornado anzubrüllen.

Hauptsache irgendwas dreht sich.

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